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Referendariat - Examensvorbereitung
Die Examensvorbereitung für das 2.Staatsexamen gestaltet sich vergleichbar dem ersten Staatsexamen, so dass diesbezüglich auf diese Grundsätze verwiesen werden kann. Denn auch hier stellt sich u.a. wieder die Frage nach dem Repetitior oder dem Eigenstudium. Eine Besonderheit ergibt sich jedoch in zweierlei Hinsicht. Zum einen ist der Aufbau des Rechtsreferendariats nicht wie das Studium gegliedert, da hier die einzelnen Rechtsgebiete nacheinander gelehrt werden. Diese Gliederung führt dazu, dass man geneigt ist einzelne Gebiete zu vernachlässigen, wenn man sich selbst in einer anderen Ausbildungsstation befindet. Dies kann jedoch gefährlich werden, da die Zeit zur Vorbereitung innerhalb der letzten Stationen sonst zu kurz kommt. Im Idealfall beginnt die Vorbereitung also mit dem ersten Tag im Referendariat. Da das 2.Staatsexamen wesentlich durch Klausuren geprägt ist, empfiehlt sich zudem auch hier ein ausgiebiges Üben, um mit Stress und der Zeiteinteilung klar zu kommen. In den meisten Gerichten wird hierzu auch ein Klausurenkurs angeboten, welcher auf Originalklausuren basiert. Damit hat dieser Kurs einen grossen Vorteil gegenüber den Repetitorien, da er zum einen auf Originalmaterial basiert und zum anderen auch von Praktikern d.h. Richtern korrigiert wird. Damit hat man den besten Überblick über seinen Wissensstand. Eine schlechte Klausur sollte jedoch keinen demotivieren, sondern ist auch für gute Referendare kaum zu vermeiden. Die zweite Besonderheit hat ebenfalls eine zeitliche Komponente, da man nicht ausser Acht lassen sollte, dass in den 2 Jahren nicht nur neue Rechtsgebiete hinzukommen, sondern das zudem das materielle Wissen des 1.Staatsexamens warm gehalten werden muss. Insofern sollte das materielle Recht stetig wiederholt werden, um am Ende des Referendariats nicht beide Gebiete "neu" lernen zu müssen. Neben den rechtlichen Problemen hat man teilweise auch mit tatsächlichen Problemen zu kämpfen. Bedenkt man, dass auch Prüfungen mit ca. 100 Prüflingen keine Seltenheit sind, so sollte man sich fragen, ob man z.B. auch mit der Geräuschkulisse (Gesetze blättern, Toilettengang usw.) einer solchen Prüfung zur Hochform kommt. Falls nicht, dann empfielt es sich sich schon frühzeitig mit Ohrenstöpseln vertraut zu machen. Sie helfen insbesondere in derartigen Situationen und führen zu einer besseren Konzentration. Einfach, aber wirksam.... Habt ihr weitere Tipps ? Mailt uns doch einfach ! Zurück zur Startseite |
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