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Referendariat - Verwaltungsrechtsstation

Eine Einführung

 


Ziel der Verwaltungsrechtsstation ist es, dem Referendar den Aufbau und die Funktionsweise der öffentlichen Verwaltung zu vermitteln. Demzufolge ist die Ausbildung auch hier stark an der Verwaltungspraxis orientiert. Neben dem klassischen materiellen und formellen Recht wird zudem auch Rechtsgestaltung vermittelt. Dies kommt z.B. in der Abfassung von öffentlich-rechtlichen Verträgen, Widersprüchen oder (Widerspruchs-)bescheiden zur Geltung, wobei nicht nur eine rechtlich richtige, sondern auch eine dem Zweck angemessene Lösung gefunden werden muss. Stärker als noch in der Strafstation kommt hier zur Geltung, wie das Recht nicht nur soziale, sondern auch politische Bindungen aufweist. Als Ausbildungsstationen kommen hier die verschiedensten Behörden in Betracht. Man sollte jedoch darauf achten, dass man keinen zu grossen Exot wählt, damit kein weiteres Rechtsgebiet zu lernen ist, welches zudem noch nicht einmal ein Prüfungsfach ist. Hier ist also die Waage zwischen einer interessanten Behörde und einer optimalen Ausbildung zu finden. Soweit eine Aufteilung der Station in zwei Teile á 3 Monate gestattet ist, so empfiehlt es sich den einen Teil in einer klassischen Behörde und den anderen Teil am Verwaltungsgericht zu wählen. Wegen der Aufteilung sollte man dann aber auf einen Jahresurlaub in dieser Zeit verzichten...

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